Bei Ungers im Atelier

16.11.2011

Köln

Bereits das erste Wohn- und Atelierhaus von O. M. Ungers, 1959 errichtet, versinnbildlicht seinen radikalen Formalismus. 30 Jahre lang wurde es immer wieder an die wechselnden Bedingungen seiner Lebens- und Arbeitsweise angepasst. Heute, da niemand mehr dort wohnt, ist der Backsteinbau zum Museum seiner selbst geworden und seit kurzer Zeit für Besucher geöffnet. Bilder und Grafiken hängen dicht an den Wänden, Skulpturen sind in den Regalen, auf dem Fußboden und im Hof versammelt. Die einmalige Sammlung von Architekturbüchern umfasst über 600 Jahre Architekturgeschichte, größtenteils in Erstausgaben, und begründete in diesem Jahr das „UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft“.

Ungers Tochter, die Kunsthistorikerin Sophia Ungers, führt zusammen mit der Architekturjournalistin Barbara Schlei durch das Haus. Schlei ist u. a. für das Internetmagazin koelnarchitektur.de  verantwortlich. Seit 2004 konzipiert sie mit dem Format „ArchiPedes“ Architekturführungen zu spannenden Orten in und um Köln. Im Anschluss laden wir ein in das Restaurant ACHT.

Wohn- und Atelierhaus O.M. Ungers
Belverderestraße 60
50933 Köln

16.11.2011, 18.30 Uhr r.s.v.p.

Menü

gebeizter Lachs mit kleinen Kartoffelrösti, Rote Beete-Vinaigrette und Crème Fraîche

Entenconfit mit Serviettenknödel, Rotkohl und Zimtjus

Crème brûlée